Käufer lassen sich von Charts beeinflussen

Seit es im Internet soziale Netzwerke gibt, ist es einfacher, neue Produkte zu finden. Das gilt besonders für Musik. Trotzdem haben sich bei vielen Menschen die Verhaltensweisen nicht grundlegend geändert. Ein Großteil der Konsumenten (zumindest in Deutschland) verlässt sich auf die offiziellen Charts. Getreu dem Motto “Was auf Platz 1 ist, muss ja gut sein” werden die CDs und Downloads gekauft, die in den Top 100 Charts ohnehin schon gute Ränge belegen. Als Orientierungshilfe sind die Charts also unentbehrlich. Zumindest für viele, wie gesagt.

Musik im Internet finden

Es gibt aber auch diejenigen, die versuchen, selbst neue Musik zu finden. Und da kommen wieder die sozialen Netzwerke ins Spiel. Je mehr Nutzer bei solchen Plattformen angemeldet sind, desto feiner kann man hier neue Musik suchen – abseits der Top 100 Charts. Denn obwohl sie offizellen Hitparaden natürlich den Geschmack der Masse treffen, gibt es immer mehr Menschen, die diese Musik nicht hören wollen.

Soziale Netzwerke als Ideengeber

Die Nutzung von sozialen Netzwerken für das Aufspüren neuer Musik ist daher im Trend. Paradoxerweise tun sich diejenigen, die populäre Musik, wie sie in den Charts gespielt wird, gut finden, auch in den sozialen Netzwerken zusammen. Folge ist die dortige Entstehung von Bestenlisten – also Charts.

Musik für Individualisten

Dennoch gibt es viele Bereiche, in denen sich die Individualisten durchsetzen. Sehr zur Freude zahlreicher anderer “Social Media”-Nutzer führt das dazu, das das Netzwerk insgesamt an Tiefe gewinnt und vielfältiger wird. Zudem kann man sich, sofern man neue Musik finden, die Songs auch gleich organisieren, hören, beschaffen, downloaden oder kaufen. Viele Vorteile also für Individualisten.